FAQ 2017-10-21T20:04:05+00:00

FAQ

Unter Eichkurve versteht man die maximal mögliche Kanalgeschwindigkeit, die der Volumenstromregler regeln kann. SCHAKO legt diesen Wert standardmäßig auf 12 m/s fest.

Über die potentialfreien Wechselkontakte des Relaismoduls können Störungs- oder Alarmmeldungen an andere Geräte übergeben werden. Allerdings ist eine signaltechnische Unterscheidung zwischen Alarm und Störung dabei nicht möglich.

Jede Aufzugsfirma oder jedes Unternehmen mit einer Berechtigung für das Arbeiten in Aufzugsschächten Aufzugsschächte kann ein GREENKIT-System einbauen. Denn das System wird steckerfertig geliefert. Handwerkliche Kenntnisse sind dabei natürlich von Vorteil - keine Frage.

Bei der Platzierung von Volumenstromreglern sind generell Anströmstrecken vor den Volumenstromreglern vorzusehen, die mindestens 1 x Durchmesser bei runden Reglern und mindestens 1 x Diagonale bei eckigen Reglern betragen müssen. Es sind unterschiedliche Anströmstrecken nach unterschiedlichen Bauteilen (Bögen, Brandschutzklappen, Schalldämpfer etc.) vorzusehen (siehe Prospektunterlagen).

Bei SCHAKO entsprechen die Bestellmaße bzw. Bestellgrößen aller Lüftungsgitter den bauseitig notwendigen Einbauöffnungen. Beim KG 8 der Größe 315x115 ist deshalb eine Einbauöffnung mit den Maßen 315mm zu 115 mm notwendig.

Die aktuelle Lieferzeitenliste finden Sie hier. Die Liefertermine werden für alle verfügbaren SCHAKO-Produkte täglich angepasst.

Der Unterschied besteht darin, dass der dynamische Sensor im Gegensatz zum statischen vom Medium im Kanal durchströmt wird. Bei verschmutzter bzw. aggressiver Luft im Kanal muss deshalb ein statischer Sensor verwendet werden.

Die Filterzellen müssen immer dann getauscht werden, wenn die Filterzellen beschädigt wurden oder wenn der maximal definierte Enddruckverlust von 500 Pa erreicht ist. Darüber hinaus ist ein regelmäßiger Filterzellenwechsel auch aus ökonomischen Gesichtspunkten sinnvoll, um den Energieaufwand zur Belüftung zu minimieren. Ebenfalls berücksichtig werden müssen die hygienischen Rahmenbedingungen, die lokalen Wartungspläne sowie die gesetzlichen Richtlinien - siehe auch VDI 6022.

Neuwertige SCHAKO Filterzellen haben einen Anfangsdruckverlust von 250 Pa bei Nennvolumen. SCHAKO empfiehlt einen Filterwechsel, wenn im laufenden Betrieb bei Nennvolumen der Enddruckverlust die Grenze von 500 Pa erreicht hat. Nur so vermeiden Sie unnötige Energieverluste im Zuluftbereich durch erhöhte Zuluftleistungen.

Beim Filterlecktest nach DIN EN ISO 14644-3 handelt es sich um eine Prüfung des gesamten Filtersystems: dem Filtermedium, dem Filterrahmen und der Filterrahmendichtung. Die Prüfung wird mit kalibrierten Messsonden im In-Situ-Scanverfahren durchgeführt - und dient der Bestätigung des korrekten Einbaus des Filtersystems und der Kontrolle, dass während des Betriebs keine Lecks entstanden sind.

Bei der Dichtsitzprüfung wird der Leckvolumenstrom aus dem Hohlraum der Prüfrille bei einem Überdruck von 2000 Pa gemessen. Dieser Leckvolumenstrom darf maximal 0,003 % vom Nennvolumenstrom nicht überschreiten. Die Leckfreiheit des Filterelements wird mit dieser Prüfung allerdings nicht gemessen. Sie muss bei endständigen Filterzellen ab H13 separat mit einem Lecktest nach DIN EN ISO 14644-3 sowie DIN 1946-4, VDI 2083 und DIN EN ISO 14644 durchgeführt werden.

Obwohl optisch vergleichbar, sind die Filterkastentypen FKU und FK-FF nicht baugleich. Je nach Baugröße ist der FK-FF bis zu 20 mm höher. Hingegen sind die Einsatzbereiche ähnlich. FKU und FK-FF unterscheiden sich in der Dichtungstechnologie der Filterzellen. Der FKU von SCHAKO benötigt eine Filterzelle mit Trockendichtung, entweder als Flachdichtung oder als U-Profildichtung. Dies erlaubt eine Dichtsitzprüfung nach VDI 3803, Blatt 4. Beim SCHAKO Filterkasten FK-FF kommt statt einer Filterzelle mit der Trockendichtung eine Geldichtung zum Einsatz. Die Dichtsitzprüfung für Filterzellen ab Klasse H13 erfolgt mittels Lecktest.

Der Ölfadenprüftest ist bei allen SCHAKO Filterzellen das Standard-Prüfverfahren und entspricht in der Durchführung der DIN 1822-4. Der Scantest entspricht ebenfalls dieser DIN-Norm und kann auf Anfrage gegen Mehrpreis durchgeführt werden.

Das Rauchmeldesystem verfügt über keine eigenständige Bus-Schnittstelle.

Bei Standardvolumenstromreglern handelt es sich um Langsamläufer mit einer Laufzeit von 150 Sekunden für die 90°-Klappenverstellung. Spezielle Volumenstromregler mit Schnellläuferantrieb sind mit einer deutlich geringeren Laufzeit unter 3 sec für die 90°-Klappenverstellung verfügbar.

Beide Regler sind funktional identisch, mit einem Unterschied: MP-Regler sind busfähig, das heißt, die Klappenposition kann vom Regler ausgelesen und an einen weitere Kontrollstelle übergeben werden. Bei MF-Reglern ist diese Funktion nicht integriert. MF-Regler sind deshalb nicht busfähig.

Bei dieser Regelfunktion wird die integrierte CAV- / VAV-Regelfunktion ausgeschaltet und der Regler funktioniert als stetiger Stellantrieb mit integriertem Volumenstromsensor.

Es gibt zwei Möglichkeiten, programmierte Reglerwerte am Einsatzort zu verändern: entweder mit einem PC-Tool oder mit einem Diagnose/Servicegerät. Mit beiden Verfahren können Vmin, Vmax und der Reglermodus nachträglich angepasst werden. Ein Verändern des Nominalvolumenstroms (Eichkurve) ist allerdings nicht möglich. Dies kann nur vom Hersteller der Volumenstromreglerbox gemacht werden.

Die Regelung der Volumenstromregler kann über Schaltkontakte erfolgen. Man spricht dann von einem CAV-Betrieb (Constant Air Volume). Die Regelung erfolgt nicht über ein stetiges 0 - 10 V Signal, es werden über Schaltkontakte verschiedene Regelzustände wie Zwangs-ZU, Vmin, Vmax oder AUF gesteuert.

Wird das Rückführsignal zum Schaltschrank per Kabel zurück geleitet, kann die Regeltechnik im Schaltschrank dieses Signal interpretieren und verarbeiten. Entsprechend können direkt vom Schaltschrank aus auch nachträgliche, korrigierende Reglereinstellungen vorgenommen werden, je nach Betreiberwunsch.

Das Führungssignal und das Rückführsignal stimmen nur überein, wenn Vmin = 0 m³/h (0%) und Vmax = Vnenn (100%) programmiert sind.

Bei Luftmangel, also bei wenig Luftvolumen in der Lüftungsanlage, fährt der Volumenstromregler in die maximal mögliche offene Stellung, um den Durchströmungswiderstand so klein wie möglich zu halten. Das Klappenblatt ist deshalb weit geöffnet.

Generell sind die Volumenstromregler von SCHAKO im Temperaturbereich von 0°Celsius bis 50°Celsius einsetzbar.

Bei den Volumenstromreglern VRA-R-E, VRA-R-E-Smart und VM-PRO-R gibt es Dämmschalen mit 20 mm Stärke (DS20mm) sowie Flachbettdämmschale mit 2 mm Stärke. Beim Volumenstromregler VRA-Q-E gibt es nur Dammschalen mit 40 mm Stärke (DS40mm). Bei den Volumenstromreglern VRA-Q-E-Smart und VM-PRO-Q sind nur Dämmschalen mit 20 mm Stärke (DS20mm) lieferbar.

Das Rückführsignal ist ein analoges Spannungssignal und bezieht sich immer auf den Nominalvolumenstrom des Volumenstromreglers. Wird das Nominalvolumen (Vnenn) geregelt, gibt der Regler 10 V zurück, bei 0 m³/h gibt der Regler entweder 0 V (Reglermodus 0 - 10 V) oder 2 V (Reglermodus 2 - 10 V) zurück.

Unter der Ansteuerung versteht man das analoge Signal eines Sensors bzw. einer Gebäudeleittechnik zum Volumenstromregler. Je nach Modus des Reglers (0-10V oder 2-10V) reagiert der Regler unterschiedlich auf diese Ansteuerung (siehe Punkt 1).

Beim Reglermodus 0 - 10 V wird Vmax mit 10 V und Vmin mit 0 V angesteuert, beim Reglermodus 2 - 10 V wird Vmax mit 10 V und Vmin mit 2 V angesteuert.

Thermisch ja, denn die Außen- und Innenisolierung der Anschlusskästen besteht aus dem Material ARMAFLEX - einem flexiblen Dämmstoff zur Tauwasserverhinderung mit Mikrozellstruktur für gute Formstabilität. Der hohe Wasserdampfdiffusionswiderstand verringert Energieverluste und das Risiko von Korrosion unter der Dämmung.

Laut gesetzlichen Vorgaben liegt die Verantwortung zur Funktionssicherheit eines Rauchmelders beim Betreiber selbst. Entsprechend empfiehlt SCHAKO eine Funktionsprüfung mindestens 1x jährlich. Die Prüfung selbst muss nach den Vorgaben der Technischen Dokumentation vorgenommen werden. Entsprechend verweisen wir hier auf die aktuellen RMS-Unterlagen.

Die Abdeckscheibe des Rauchmelders RMS besteht aus Polyamid. Der Eindruck von Glas entsteht durch die sehr durchlässige Transparenz.

Die Anschlusspläne sowie die Kontaktbelegung sind Teil der Technischen Dokumentation zum RMS und auf der Internetseite von SCHAKO verfügbar.

Eine direkte Ansteuerung mehrerer Brandschutzklappen ist mit diesem System leider nicht möglich. Es ist jedoch denkbar, diesen Anwendungsfall über eine Kaskadierung (Relais und/oder Schütz) zu ermöglichen. Die Kaskadierung erfolgt dann über die potentialfreien Wechselkontakte des Relaismoduls.

Die beiden Meldungen [Störung] und [Alarm] unterscheiden sich grundsätzlich. Die Störungsmeldung kann zurückgesetzt werden. Dies geschieht beim RMS automatisch, sobald die Ursache für die Störung behoben ist. Eine Alarm-Meldung hingegen muss vom Betreiber manuell über einen Reset-Taster zurückgesetzt werden. Die entsprechenden LED-Anzeigen und Reset-Tasten befinden sich am Relaismodul RM.

Nein. Membran-Absorber-Kulissen sind nur mit einer Dicke von 100 mm erhältlich.

Schalldämmkulissen von SCHAKO sind mit einem düsenförmigen Rahmenprofil zur deutlichen Reduzierung des Druckverlustes ausgestattet. Daher ist ein zusätzliches Anströmblech nicht notwendig.

Standardmäßig wird das Metuprofil M2 und M3 verwendet. Auf Wunsch und ohne Mehrpreis sind auch die Ausführungen Metu M2 und Metu M4 lieferbar. Bei den Zusatzschalldämpfern ZSQ für VM-PRO-Q ist das Metuprofil M2 und für VRA-Q ist das Metuprofil M3 die Standardausführung.

Unter Rauchableitung versteht man eine Kalt-Entrauchung, um nach einem Brand den Rauch aus dem Gebäude zu bringen. Entsprechend ist die Rauchableitung auch nicht sicherheitsrelevant (Bauregelliste C Teil 3.10). Unter Rauchabzug versteht man die Entrauchung im Brandfall inklusive Wärmeableitung, (EN 12101 – Teil 2). Ein Rauchabzug ist somit ein sicherheitsrelevantes Bauprodukt, welches in der Bauregelliste B Teil 1 geführt wird.

Nein. Ein NRWG ist nicht für den Einbau in ein Kanalsystem oder für den Abschluss an einem Kanal vorgesehen, und darf in diesen Fällen nicht verwendet werden.

Die beiden Typen unterscheiden sich nach ihrem Anwendungsfall (Tiefe des Gehäuses). Die JK-180MB ist für den flächenbündigen Wand- bzw. Deckeneinbau geeignet und mit einem zusätzlichen Montageblech versehen. Die JK-190 verfügt über ein tieferes Gehäuse und ist somit für die Aufputz-Montage vorgesehen. Durch das tiefere Gehäuse wird ein Streifen der Lamellen (Verschleiß) am Mauerwerk vermieden.

Aerodynamisch wirksam bedeutet, dass das Verhalten der aus der Öffnung abziehenden Strömung über die Öffnungsfläche hinweg eine bestimmte Charakteristik aufweisen muss. Denn ein NRWG entlüftet nur durch dieses eigenständige, natürliche Strömungsverhalten - ganz ohne motorische Unterstützung. Nicht alle Teilflächen der Öffnungsfläche sind für diese Strömungscharakteristik relevant. Die wirksame Öffnungsfläche Aa - auch aerodynamisch relevante Öffnungsfläche genannt - wird in einem experimentellen Verfahren bestimmt. Näheres dazu regelt Anhang B der Norm EN 12101-2.

Bei den Rauch- und Wärmefreihaltungsanlagen gibt es vier unterschiedliche Wirkweisen:

  • NRA – Natürliche Rauchabzugsanlagen: Anlage zur Ableitung von Rauch durch natürlichen Auftrieb bei Brand
  • MRA – Maschinelle Rauchabzugsanlagen: Anlage zur maschinellen Ableitung von Rauch mit Ventilatoren
  • RDA – Rauchschutz-Druckanlagen: Anlage zum Verhindern des Eindringens von Rauch und zur Ableitung von Rauch mittels Druckdifferenz
  • WA – Wärmeabzug: Einrichtung zur natürlichen oder maschinellen Ableitung von Wärme

Eine NRWG besteht immer aus einer Jalousieklappe, einem Fensterflügel, einer Dachklappe oder einer Lichtkuppel, außerdem hat jedes NRWG einen dezidierten Öffnungsmechanismus und eine autarke Auslöseeinheit. Nach EN 12101-2 müssen alle NRWG, die in Verkehr gebracht werden, CE-zertifiziert sein. Die Bemessung, Anforderungen und Einbau von Natürlichen Rauchabzugsanlagen (NRA) sind in der DIN 18232-2 geregelt.

Ein NRWG ist der zentrale Bestandteil einer sogenannten RWA - einer Rauch- und Wärmeabzugs-Anlage. Die RWA ist eine Sicherheitsausrüstung zum vorbeugenden Brandschutz und dient im Brandfall zur Ableitung von Rauch und heißen Gasen aus einem Gebäude, bzw. Bauwerk.

NRWG steht als Abkürzung für Natürliches Rauch- und Wärmeabzugs-Gerät und deutet damit an, wofür es entwickelt wurde.

Klimatisch keine gute Idee ist der Gedanke, einen Aufzugsschacht auch natürlichem Wege in Richtung Gebäude-Inneres zu entlüften. Denn dies birgt unweigerlich Kollisionen sowohl mit dem aktiven Brandschutz, als auch mit Hygienevorschriften. Dort, wo sich zwangsläufig dann die Kaltluft sammelt, entstehen Schimmel und Feuchtezonen. Das thermische Gleichgewicht im Gebäude kommt durcheinander. Besser ist, man orientiert sich an bewährten klimatechnischen Konzepten und kombiniert diese mit intelligenter Steuerelektronik. Als Ergebnis dafür steht schließlich das GREENKIT von SCHAKO.

Nein. Denn einen Aufzug als aktiven Abluftschacht zu verwenden, ist gesetzlich nicht zulässig. Entlüftung und Entrauchung müssen getrennte Einheiten sein, weil sich diese beiden Teilsysteme im Schadensfall gegenseitig behindern können. Die Absaugung mit einem Ventilator ist in Aufzugsschächten strengstens verboten.

Eine Kabine hat keinen realen Pumpeneffekt. Dafür ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Kabine mit kaum 1,6 Meter/Sek viel zu langsam. Und der übliche Abstand zwischen der Kabine und dem Aufzugsschacht ist darüber hinaus zu groß.

Ja. Alle Aufzugsschächte können mit einem GREENKIT bestückt werden. Bei Neubauten genügt es, zu Beginn den notwendigen Platz für ein integriertes Lüftungsmodul in der Schachtdecke oder –wand vorzusehen.

Eine jährlich einmalige augenscheinliche Kontrolle des GREENKIT-Systems ist völlig ausreichend. Im Systemhandbuch wird diese Wartungsarbeit am Rauchmeldersystem beschrieben.

Für Gebäude mit 1 oder 2 Etagen ist der Kamineffekt eher gering. Die gesetzliche Mindestöffnung im Aufzugsschacht bleibt dennoch die einzige Lüftungsöffnung in einem Niedrigenergie-Gebäude. In dieser Situation sprechen aber auch andere Faktoren für den Nutzen des GREENKIT. Die drei folgenden Beispiele betonen die Relevanz der Installation des GREENKIT.

  • in Privathäusern gibt es oft keine Brandabschnitte zwischen dem Aufzugsschacht und dem restlichen Teil des Gebäudes. Die natürliche Lüftung saugt die Luft auf und erzeugt einen Unterdruck. Es besteht ein ständiges Wechselspiel zwischen heiß und kalt. Im Sommer wird dieser Zustand verschärft, da die Klimatisierung, durch das Erzeugen frischer Luft, das Eindringen von Wärme begünstigt. Ohne Brandabschnitte, dringen die Wärme des Sommers und die Kälte des Winters direkt in die Räume ein, was den Energiebedarf beträchtlich erhöht.
  • bestehende Gebäude, die schlecht isoliert sind, erzeugen hohe Wärmeverluste. Das GREENKIT ermöglicht diese Wärmeverluste zu verringern.
  • in Gebäude mit gewerblicher Nutzung ( reges Ein-und Ausgehen ) wird der Aufzug besonders beansprucht. Diese Luftströmungen erhöhen das Eindringen kalter Luft, was den Einbau eines GREENKIT umso notwendiger macht.

Das GREENKIT System ermöglicht eine optimierte Lüftung mit wechselnden Öffnungs- und Schießzyklen, aber nur dann, wenn es wirklich sinnvoll ist, zum Beispiel im Rauchfall, bei Service-Einsätzen, bei Notfällen oder bei Aufzugsnutzung. Eine intelligente Steuerelektronik erkennt den jeweiligen Ist-Zustand und reagiert situativ darauf.

Nein, denn für gewerbliche Küchenabluft schreibt der Gesetzgeber spezielle Brandschutzklappen vor. Natürlich hat SCHAKO auch für diesen Anwendungsfall das passende Angebot: Die Absperrvorrichtung FIRESAFE®II K90.

Die SCHAKO-Brandschutzklappen vom Typ BSK-RPR können auch nachträglich bauseitig für den motorischen Klappenrücklauf umgerüstet werden. Für diesen Fall hat SCHAKO eine Umbauanleitung erstellt, die Sie als PDF hier, hier und hier downloaden können. Nähere Details entnehmen Sie bitte dieser Umbauanleitung.

Die SCHAKO-Brandschutzklappen vom Typ BKA-EN können auch nachträglich bauseitig für den motorischen Klappenrücklauf umgerüstet werden. Für diesen Fall hat SCHAKO eine Umbauanleitung erstellt, die Sie als PDF hier und hier downloaden können. Nähere Details entnehmen Sie bitte dieser Umbauanleitung.

Für viele Brandschutzkappen liefert SCHAKO passende Ersatzschmelzlote, wenn zum Beispiel bei einer Überprüfung die Funktion der Klappen getestet und dabei das Schmelzlot gelöst wurde. Eine Liste der Ersatzschmelzlote finden Sie hier.

Am schnellsten finden Sie die entsprechenden PDF-Unterlagen auf der SCHAKO Internetseite im Bereich Produkte zum sofortigen Download. Sollten Sie Ihr Produkt dort nicht finden, dann mailen Sie. Wir werden Ihnen dann eine PDF-CD zukommen lassen.

Der Wechsel von Anschlagdichtungen an Brandschutzklappen in Zuge der Teilsanierung ist bei vielen SCHAKO-Produkten möglich. Die entsprechenden Ersatz-Dichtungen kann SCHAKO für fast alle ausgelieferten Brandschutzklappen liefern. Eine spezielle Kundeninformation zur Teilsanierung alter Brandschutzklappen ist zum Download als PDF-Dokument hier verfügbar.

Ja, das geht. Allerdings müssen die Gebläsekonvektoren dann mit einer stetigen EC-Regelung ausgestattet sein, wie sie SCHAKO auf Anfrage für fast alle Klimakonvektoren liefern kann.

Generell sollten die Revisionsöffnungen etwa 100 mm größer sein als die entsprechenden Geräte, um alle erforderlichen Wartungen nach VDI6022 durchführen zu können.

SCHAKO Gebläsekonvektoren können mit vielen SCHAKO-Luftauslässen kombiniert werden. Bei der Konvektorauslegung müssen jedoch die erforderlichen Druckverluste unbedingt berücksichtigt werden.

Die maximale externe Pressung beim SCHAKO Klimakonvektor Aquaris Silent beträgt  etwa 70 Pa, beim SCHAKO Klimakonvektor NBS 100 von 5 bis 150 Pa, und beim SCHAKO Klimakonvektor NBS 150 von 40 bis bis 250 Pa.

Sie finden die konkrete Relation dieser beiden Werte Vmax und Vmittel in der Regel direkt am entsprechenden Diagramm oder alternativ in der Legende der Technischen Dokumentation zum SCHAKO-Produkt.

Ja, gibt es, und zwar als projektbezogene Sonderlösung gegen Mehrpreis.

Ja, das funktioniert, und zwar genau dann, wenn der verbaute Filterkasten die üblichen Deckenraster-Standardmaße hat. Dann passt der SCHAKO Deckenverdrängungsauslass DAV-F problemlos ins Fremdfabrikat.

Beim Einsatz von SCHAKO Induktionsgeräten kann der Planer sehr flexibel reagieren. Bis zu einer Einzellänge von 3000 mm können die Induktionsgeräte recht flexibel dem jeweiligen Deckenraster angepasst werden. Bei noch größeren Längen können mehrere Geräte hintereinander auch als Bandausführung geliefert werden.

Das hängt von der geforderten Leistung ab. SCHAKO empfiehlt generell eine Speizung von 3-4 Grad

Das lässt sich leicht errechnen: Bei einer Raumtemperatur von 26 Grad Celsius und 50 Prozent relativer Feuchte liegt der Taupunkt bei genau 14,77 Grad. Entsprechend kann die Wasservorlauftemperatur bis zu 16 Grad Celsius betragen. Solange sind sie mit allen Geräten auf der sicheren Seite. Bei Planungsvorgaben, die tiefere Wasservorlauftemperaturen vorsehen, müssen Induktionsgeräte mit einer Kondensatwanne ausgerüstet werden, zum Beispiel die SCHAKO Typen DISA-W und DISA-WSP. Die SCHAKO Induktionsgeräte DISA-300, DISA-601, DISA-360, DISA-B und DISA-H werden nur ohne Kondensatwanne geliefert und müssen deshalb generell im kondesatfreien Bereich betrieben werden; also immer oberhalb des kritischen Taupunkts.

Die SCHAKO Induktionsgeräte mit kondensatfreier Kühlung sind nahezu wartungsfrei. Die Reinigung der Wärmetauscher erfolgt in der Regel entsprechend dem sichtbaren Verschmutzungsgrad. Hierfür gibt es keinen zeitlich vorgegebenen Wartungsrythmus. Bei Induktionsgeräten mit Kondensatwanne gelten die Wartungsvorschriften der VDI 6022.

Selbstverständlich. Diese Funktion ist für alle SCHAKO Induktionsgeräte Standard. Der Planer muss aber beachten, dass eine zuverlässige Heizfunktion nur bis zu einer maximalen Einbauhöhe von 3 Metern garantiert ist. Gleichzeitig muss aus technischen Gründen die Wasservorlauftemperatur maximal 40 Grad Celsius betragen.

Um die sichere Funktion zu gewährleisten, definiert SCHAKO alle Induktionsgeräte mit einem Druckverlust von mindestens 40 Pa. So sichern Sie eine einwandfreie Funktion.

Normalerweise nicht. Revisions- oder Wartungsöffnungen sind im Normalfall nur bei Bauteilen und Geräten erforderlich, die mit Regelkomponenten ausgestattet sind.

Das EasyBus-System kann auch mit einem handelsüblichen Rundkabel mit dem Aderquerschnitt 2,5 mm² verkabelt werden bzw. mit Standard-Verkabelung aufgebaut werden. Wer aber die Vorteile der Easy-Bus-Schnellverkabelung erkannt hat, wird nur in den seltensten Fällen auf die alte Verkabelungstechnik ausweichen. Das spart Zeit und Geld. Außerdem ist mit den Flachbandkabeln die Falschverdrahtung der Module ausgeschlossen.

Es können 128 Module pro Master angeschlossen werden. Jedes Modul verfügt dabei über ein ca. 1,5 Meter langes Anschlusskabel. Bei höchstens 200 Meter direkter Gerätezuleitung beträgt die maximale Restlänge des Flachkabels etwa 800 Meter.

SCHAKO empfiehlt aus Sicherheitsgründen den Einsatz von halogenfreien Kabeln. Das EasyBus-System kann aber auch auch mit herkömmlichen PVC-Kabeln bestellt und konfiguriert werden. Die technische Funktionalität ist mit beiden Leitungstypen identisch. Halogenfreie Kabel haben eine Reihe von Vorteilen, die je nach Anwendungsfall entscheidend sind. Halogenfreie Kabel entwickeln im Brandfall keine korrosiven Gase, erhöhen die Brandlast deutlich weniger als PVC-Kabel und erzeugen selbst nur wenig Rauentwicklung. Außerdem sind sie im üblichen Rahmen widerstandsfähig gegen Salzsäure. Aus diesen Gründen werden besonders bei Datenkabeln zunehmend halogenfreie Kabelummantelungen eingesetzt.

Die Module kann man anhand ihres Aussehens und ihres Innenlebens recht gut unterscheiden. Des Weiteren steht auf jeder Modulplatine die genaue Typ-Bezeichnung. Ein Fachmann wird deshalb keine Schwierigkeiten haben bei der Installation.

Die EasyBus-Komponenten sind nach Schutzklasse IP40 zertifiziert. Entsprechend sind sie geschützt gegen das Eindringen von sogenannten Festkörpern bis zu einem Durchmesser von 1 mm. Ein Schutz gegen das Eindringen von Wasser ist bei IP40 nicht vorgesehen, denn EasyBus-Komponenten sind nur für den Einsatz in trockener Umgebung definiert - was im Übrigen für alle elektronischen Bauteile gilt, die nicht für eine feuchte Umgebung ausgelegt werden müssen.

Ein modernes und flexibles Bussystem wie Easybus kann von Laien nicht in Betrieb genommen werden. Das gilt für alle marktüblichen Bussysteme. Hier muss geschultes Fachpersonal ran. Nur dies garantiert die einwandfreie Funktion. Ein Software-Eingriff ist dabei immer notwendig, wie bei einem PC, den der Kunde für eine ganz spezielle Aufgabe benötigt. Jedoch können Bussystem-Laien gewisse Vorarbeiten selbst übernehmen. Die Inbetriebnahme und die Konfiguration muss aber immer vom Fachmann durchgeführt werden.

Das EasyBus System ist flexibel in Bezug auf Anpassungen bzw. Erweiterungen. Es können jederzeit Module innerhalb der Spezifikationen erweitert werden.

Das EasyBus-System wird kaumbeeinflusst von parallel geführten Stromleitungen. Denn das EasyBus-System ist ein Powerline-System, dass seine Datenpakete in einer stromführenden Leitungsumgebung überträgt. Es empfiehlt sich aber dennoch, die Busleitung von einer Starkstromleitung zu trennen. In Zweifelsfall ist eventuell eine geschirmte Busleitung zu verwenden.

Es macht tatsächlich keinen Sinn, einen einzelnen Verbraucher über ein Bussystem anzusteuern. Denn das Wesen eines Bussystems ist die flexible Ansteuerung von vielen und vor allem sehr unterschiedlichen Geräten und Komponenten über eine minimale Anzahl von Adern Dafür sind Bussysteme entwickelt worden und dafür sind sie perfekt geeignet. Auch hier gilt: es ist objektabhängig.

Mit Sicherheit sind die Initialkosten hoch. Und ein Bussystem nur mit 10 Brandschutzklappen wird sich selten lohnen. Man muss immer den Verkabelungsaufwand gegenrechnen, den ein konventionelles System mit sich bringt. Ein Bussystem ist aber immer sehr viel flexibler und komfortabler als eine herkömmliche Verdrahtung, was zum Entscheidungszeitpunkt nicht nur monetär umgerechnet werden sollte.

Einzig der Kabelmantel wird dabei punktuell geritzt bzw. leicht perforiert. Die Kabellitze als Strom- und Datenleitung bleibt in jeden Fall intakt. Wer nach einem Versetzen der Anschlussdose die geritzte Stelle fachgerecht isolieren möchte, kann ein übliches Flachkabel-Isolierband verwenden. Alternativ: Man setzt eine zusätzliche Anschlussdose, und belässt die bisherige Dose einfach am aktuellen Platz. Das geht auch.

Der ideale Kabeltyp für das EasyBus System ist das mehradrige Flachkabel, wie es SCHAKO fast immer verwendet. In Verbindung mit der Anschluss- bzw. Einspeisedose ist ein schnelles und fehlerfreies Verkabeln möglich. Prinzipiell können aber auch andere Kabel mit einem Leitungsquerschnitt von 2,5 mm verwendet werden.

Die Entscheidung für ein Bussystem hängt nicht zwangsläufig von der Anzahl der verbauten Komponenten ab. Oft sind es planerische, technische oder gesetzliche Vorgaben, die ohne ein Bussystem gar nicht umsetzbar sind. Ein wesentlicher Vorteil ist dabei die Fernwartungsfunktion von EasyBus.

Generell sind Installationskosten und Gerätemanagement mit einem EasyBus-System umso günstiger, je größer die Anzahl der verbauten Komponenten ist. Dies liegt zum einen daran, dass ein Bussystem mit kürzeren Gesamtkabellängen auskommt. Die Installation ist einfacher und der gesamte Kabelstrang deutlicher kürzer, weil für Easy Bus nur eine Leitung verlegt werden muss. Je nach Planung rechnet sich EasyBus sogar schon bei Kleinstanlagen.

Die Entscheidung für ein Bussystem ist nicht zwingend eine Entscheidung in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit. Denn spezielle Regelsituationen sind mit herkömmlichen Systemen oft nicht darstellbar. Sind die Kosten für ein konventionelles System bekannt, lohnt sich immer eine Parallel-Planung mit dem SCHAKO EasyBus-System. Bei vergleichbaren Kosten entscheidet die Ausbaufähigkeit und die Anforderung des Kunden. Denn genau hier ist das EasyBus-System einem konventionellen System in jeder Hinsicht überlegen.

Bei den elektrischen Antrieben, die von SCHAKO verwendet werden, findet sich immer ein Anschlussplan direkt auf dem Antriebsgehäuse. Zusätzlich wird die Originaldokumentation des Antriebsherstellers jeder Lieferung beigelegt. Es kann aber leider nie ausgeschlossen werden, dass diese verloren geht. Auf Anfrage können wir die Anschluss-Dokumente nochmals zusenden. Dazu benötigen wir aber entweder die Auftragsnummer, die Lieferscheinnummer oder die Rechnungsnummer von SCHAKO.

Im SCHAKO Auslegungsprogramm sowie in der Technischen Dokumentation der Produkte sind keine Sondergrößen und Sonderausführungen enthalten. Auf Anfrage können allerdings durch Jahrzehnte langer Erfahrung auch Sondergrößen und Sonderausführungen recht genau berechnet werden.

Gerne. Dazu benötigen wir allerdings alle Planungsvorgaben der betroffenen Gewerke. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Alles weitere klären unsere Techniker mit Ihnen im persönlichen Gespräch.

Für Produkte, die nicht in der SCHAKO CAD-Bibliothek als DXF- oder DWG-Datensatz hinterlegt sind, können wir im Einzelfall auf Anfrage die entsprechenden CAD-Daten zur Verfügung stellen.

Es wird leider immer einzelne Produkte oder Produktvarianten geben, die (noch) nicht im SCHAKO Auslegungsprogramm hinterlegt sind. Üblicherweise werden diese Produkte zukünftig in einem Update der Software ergänzt. Bis dahin dürfen wir Sie auf die Technische Dokumentation verweisen, die Sie auf der SCHAKO Website unter Produkte als PDF herunterladen können.

Ja. SCHAKO kann für alle Projekte individuelle Sondergrößen liefern (gegen Mehrpreis), solange die kleinste oder größte Serienabmessung nicht wesentlich unter- oder überschritten wird. Für Ihren konkreten Anwendungsfall müssen wir allerdings Ihren Wunsch technisch prüfen, weshalb wir Sie bitten, mit einem Techniker die Machbarkeit im Einzelnen zu diskutieren.

Eine Vergrößerung der Bauhöhe des Stufenimpulsauslasses SIA erhöht deutlich das Zugluftrisiko. Eine optimale Luftverteilung ist aus SCHAKO-Sicht nur bis zu einer Bauhöhe von 126 mm gewährleistet. Nur dann bleibt es im Komfortbereich wirklich zugfrei (bei 100m³/h/lfd. Meter im Abstand von 500mm zum Luftaustritt).

Im Prinzip ja, aber hier entscheidet die jeweilige Anforderung. Die richtige Anbindung an Kanalsysteme oder Luftleitungen muss bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden.

Die SCHAKO Klimakonvektoren sind ausgesprochen flexibel einsetzbar. Sie können sowohl wandseitig, als auch deckenseitig verbaut werden, und können zusätzlich auch als Schrankversion geliefert werden.

Kein Problem. Je nach Bedarf können die Klimakonvektoren der CULTRA-Reihe problemlos auch rückseitig revisioniert werden.

Ja, denn der EasyBus-Touchscreen dient nicht nur der Visualisierung der Anlagenkonfiguration, er ist auch sehr übersichtlich gestaltet. Statusmeldungen des Systems sind ohne weitere Hilfsmittel sofort erkennbar. Über Schnittstellen sind aber auch andere Visualisierungsmöglichkeiten anschließbar, beispielsweise Notebooks, iPads oder vergleichbare Geräte. SCHAKO empfiehlt seinen Kunden aber den Einsatz eines integrierten Touchscreens, weil so der Systemstatus ohne weitere Hilfsmittel direkt erfasst werden kann.

Alle SCHAKO-Brandschutzklappen werden seit 01. August 1988 gänzlich ohne asbesthaltige Stoffe hergestellt. Für den Umgang oder den Austausch alter asbesthaltiger Brandschutzklappen ist bei SCHAKO eine spezielle Kundeninformation verfügbar, die diesen Themenkomplex ausführlich behandelt. Zum Download dieser Info als PDF-Dokument bitte hier klicken.